Wortbilder

Stimmen, 2019

Papier, Cut-Out, Fotokopien, Bleistift, Filzstift

Ina Geißlers Beitrag zur Ausstellung STIMMEN! (Ausstellung des Frauenmuseums, Berlin im Willy-Brandt-Haus) besteht aus Worten und Sätzen.
Die Künstlerin bezieht sich mit ihrer Wandarbeit auf ein Märchen mit dem Titel „Die Tochter des Schmiedes“: Es handelt von dem Weg eines Mädchens zu schrittweiser Autonomie gegenüber gesellschaftlichen Normen und überholten Verhaltensmustern. Schweigen wird hier als innerer Dialog zur Selbstbesinnung verstanden, welcher Voraussetzung ist für ein selbstbestimmtes Leben.
Ina Geißlers Textsammlung, die sich auf einer Wand zu einer Mindmap formiert, dokumentiert einen Weg von einer hierarchischen zu einer heterarchischen, gleichberechtigten Beziehungsform.
Die Textfragmente sind Vorlage für fragile Cutouts, welche im Raum gehängt und derart zueinander in Beziehung gesetzt werden, dass Durchblicke, Transparenzen und farbliche Akzente entstehen.

 

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